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Mit Vollgas ins Abseits - Aufstieg im Vertrieb? Am sichersten mit Erfahrung
01.09.2005 - 11:00 Uhr Frankfurt/Main (ots) -
Was bedeutet Karriere im Vertrieb? Für 30 Prozent der Vertriebsprofis ist klar: Führungserfahrung ist immer von Nutzen. Ein entsprechendes Angebot würden sie auf jeden Fall annehmen. 68 Prozent jedoch würden eine Führungsposition nur dann annehmen, wenn sie in ihre Karriereplanung paßt. Nur 2 Prozent lehnen eine Führungsposition generell ab. Damit könnte jeder Dritte in eine Karrierefalle treten, wenn der Berufsweg nicht so geradlinig verläuft, wie erhofft. Dies ergab die August-Umfrage von Xenagos unter 1.308 Vertriebsfachleuten.
Wer zu früh und mit wenig Verkaufspraxis in eine Führungsposition wechselt, landet im Fall einer Kündigung schnell im Karriere-Aus. 10 bis 20 Prozent aller Kandidaten fallen in diese Kategorie, schätzen Berater von Xenagos. Für eine neue Führungsposition fehlt die Erfahrung und einen Weg zurück in den Verkauf gibt es selten, denn die potentiellen Arbeitgeber stellen für Ihre Vertriebsjobs lieber gute Verkäufer ein als ehemalige Führungskräfte. 
Stetig aufwärts
Eine erfolgreiche Vertriebskarriere beginnt mit einer soliden Ausbildung oder einem Studium. Im Idealfall folgen Vertriebsausbildung und sorgfältige Einarbeitung in einem Unternehmen. Wer von der Pieke auf das Verkaufen lernt, beweist in der Praxis schnell sein Können und sein Stehvermögen. Nach zwei bis drei Jahren kommt ein erster Wechsel in Betracht. Geeignet ist beispielsweise eine Position mit mehr Umsatzverantwortung. Für den langfristigen Erfolg sind zwei Faktoren maßgebend: verkäuferische Fähigkeiten und Fachwissen. Letzteres gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. "Klopfer", die einfach alles verkaufen, sind immer seltener gefragt. Sie scheitern zunehmend an den komplexer werdenden Produkten und Dienstleistungen.
Eine Führungsposition kann das Karriereziel sein -muss es aber nicht. Der Verdienst eines gestandenen Verkäufers kann höher liegen als der eines Vertriebsleiters. Steht tatsächlich eine Krise ins Haus, hat der Verkäufer die besseren Karten von beiden. Er darf seinen Job als relativ sicher ansehen, sofern er regelmäßig seine Ziele erfüllt und bei seinen Kunden als verlässlicher Ansprechpartner geschätzt ist. Im Fall der Fälle wird ein solcher Typ kaum Probleme haben, wieder einen Job zu finden.
Verkaufen oder Führen
Hervorragende Verkäufer sind nicht automatisch auch gute Führungskräfte. Die persönlichen Voraussetzungen für Management und Verkauf sind völlig gegensätzlich. Unternehmen verlieren nicht selten ihren besten Verkäufer, indem sie ihn zum Vertriebsleiter ernennen. Stellen sich auf dieser Position die erwarteten Ergebnisse nicht ein, kann der Vertriebsleiter nicht ohne Gesichtsverlust zurück. So fehlt dem Unternehmen am Ende nicht nur der Vertriebsleiter, sondern auch ein hervorragender Verkäufer.
Pressekontakt: Xenagos GmbH, Christopher Funk, Löwengasse 27, 60385 Frankfurt Telefon 0 69/ 20 45 63-10, Telefax 0 69/ 20 45 63-66 eMail funk@xenagos.de, www.xenagos.de
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